Giphy / Cheba Man
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Cheba Man und warum das Internet die 2000er nicht loslässt

Sasha Cheba tanzt, und das Internet dreht durch. Der russische Tänzer, besser bekannt als @cheba_man, hat Tecktonik zurück ins kollektive Bewusstsein geholt und damit gerade einen Nerv getroffen, den viele schon für tot hielten.

Tecktonik, für alle die es vergessen haben: Tanzstil aus den Pariser Vororten, 2006 auf Schulhöfen quer durch Europa allgegenwärtig, dann irgendwann einfach weg. Neonfarben, fingerlose Handschuhe, Armbewegungen die niemand so schnell nachmachen konnte. Jetzt ist es zurück, und Cheba Man ist der Grund.

Aber warum jetzt, und warum er? Kulturtrends folgen grob einem 20-Jahres-Rhythmus: was eine Generation in der Jugend erlebt hat, wird von der nächsten als frisch und neu entdeckt. Dazu kommt, dass das Internet kein Langzeitgedächtnis hat, aber ein perfektes Archiv. Nichts verschwindet wirklich, es wartet nur. Und manchmal reicht eine einzige Person mit dem richtigen Gespür, um den Schalter umzulegen.

Millennials fühlen sich gerade wie 2008. Gen Z entdeckt Tecktonik zum ersten Mal und will sofort wissen, wie das geht. Beide haben recht.