Ricky Gervais ist das „Enfant terrible“ der Comdey Szene. Er bringt die Witze, die sich keiner traut laut auszusprechen. Ob Stars, Krebskranke, Randgruppen – Der Engländer macht vor niemandem halt. Laut, frech, politisch unkorrekt. Im mittleren Westen betet man für ihn, damit er nicht in die Hölle kommt; in New York benennt man Burger nach ihm.

Nach Stand-up und seiner Erfolgsserie „The Office“, die übrigens Vorlage für den deutschen Ableger „Stromberg“ ist, führte Gervais bereits mehrfach bei den „Golden Globes“ durchs Programm. Bereits nach seinem ersten Mal 2010 sahen einige das Ende seiner Karriere nah.. Der Comedian ließ Hollywood keine Zeit sich auf die eigene Schulter zu klopfen, Champagner zu schlürfen und die Brillianten funkeln zu lassen. Er zerfleischte die erste Garde der Traumfabrik. Heute, drei Jahre später heißt es aber tatsächlich goodbye für den Briten, der kein Pardon, keinen Respekt und kein Mitgefühl kenne. Doch während ihm eine Preisverleihung den Rücken kehrt, wendet sich eine andere zu. Der 51-Jährige gilt als heißen Favorit für den Moderations-Job bei den diesjährigen Oscars. Allerdings nur zu seinen Bedingungen. Gervais befürchtet, er müsse sich in einen Familien-Entertainer verwandeln und sich von seinen teils derben Witzen verabschieden. Wer den ohne-die-feine-englische-Art Comedian unzensiert und in voller Fahrt erleben will, sollte ihm auf Twitter folgen. Ricky Gervais folgen heißt lachen – und zwar laut sogar wenn man alleine ist.

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