Mal wieder Zeit für was Neues auf eurer Spotify-Playlist? Da haben wir was für euch. Ursprünglich aus der Hafenstadt Galway in Irland ist Sega Bodega schon etwas länger in der Szene, hat aber erst jetzt sein erstes Album veröffentlicht. „Salvador“ heisst das gute Stück (Sega Bodegas richtiger Name ist nämlich Salvador Navarette) und überzeugt mit 11 Songs die uns in eine neue Richtung von Avantgarde Anti-Pop führen. Dazu zählen schmeichelnde Titel wie „U Suck“ und „Salv goes to Hollywood“ (Video dazu unten!) oder unserem neuen Tagesmotto „Raising Hell“.

Vorher eher an der Seitenlinie unterwegs, hat der 28-Jährige schon mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet und Musik für sein Londoner Label NUXXE produziert. Eine Mischung aus Rap, Pop, UK Bass und Electronic ist „Salvador“ jedoch eine sehr viel persönlicherer Journey des jungen Briten, der sich in der Kulturhauptstadt Grossbritanniens London artistisch niedergelassen hat. Das Album behandelt emotionale Themen und Segas Unsicherheit, die ihn nun in seinen End-Zwanzigern im Hinblick auf seinen Platz in der Zukunft und Vergangenheit beschäftigen. Getarnt mit eher offensiven Titeln und hippen Beats, singt der Ire jedoch ganz im Gegenteil in weichen, zum Teil hohen Tönen womit sich der Kontrast der Lieder noch einmal deutlich verstärkt. Sega präsentiert in „Salvador“ sein kreatives Talent Musikstile zu mixen und verbinden während er für uns auf eine emotionale Tour durch seinen Kopf geht – Reinhören lohnt sich.

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