Geboren im japanischen Niigata, ging es für Singer-Songwriter und Model Rina Sawayama schon mit jungen 5 Jahren nach London. Die mittlerweile 29-Jährige hat in der wohl kulturreichsten Stadt Europas ihre kreative Freiheit gefunden. Inspiriert von amerikanischen und britischem 90s Pop & R&B, gemixt mit den reichen Facetten ihres japanischen Hintergrunds, brachte die Sängerin 2017 ihr Debüt Mini-Album Rina heraus. Gelobt von Musikkritikern als die Neusensation der internationalen Musikwelt, bringt Sawayama nostalgische Pop-Melodien und katapultiert diese ins hier und jetzt. Nebenbei als Model unterwegs, hat das Multitalent übrigens auch an einem Projekt von Visuals zur Kritik asiatischer Beauty Standards mit Digital Artist John Yuyi kollaboriert, über welche wir bereits hier vor ein paar Wochen berichtet haben.

 

Mittlerweile hat Rina, die ebenfalls einen Abschluss in Politik von der Cambridge Universität hat, ihr erstes offizielles Debütalbum mit dem Titel Sawayama herausgebracht. Dabei behandelt sie in ihren Songs Themen wie die Entwicklung unserer Beziehungen zu Anderen sowie zu uns selbst in der digitalen Welt, Sexualität, Mental Health und – vor allem dominant im vor Kurzem veröffentlichen Sawayama – unsere Identität in einer stetig verändernden Welt:

„(It) is about family and identity. It’s about understanding yourself in the context of two opposing cultures (for me British and Japanese), what „belonging“ means when home is an evolving concept, figuring out where you sit comfortably within and awkwardly outside of stereotypes, and ultimately trying to be ok with just being you, warts and all.“.

 

Bereits weitläufig gelobt, haben natürlich auch wir mal reingehört und sind überzeugt, dass Sawayamas Debütalbum mit 13 Tracks, wie u.a. STFU!, Comme Des Garçons (Like the Boys) und XS (Musikvideo dazu oben), nur der Anfang einer sehr erfolgreichen Karriere ist. Es wird Zeit, dass Britney die Krone abgibt, denn die gute Rina läutet eindeutig eine neue Ära des Pop ein.

 

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