Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Zeit auf Netflix und Spotify verbracht. Hört sich das nach euch an? Weil dann geht’s euch wie wahrscheinlich der Hälfte der Bevölkerung. Und jetzt hatten wir n paar Tage nettes Wetter, da gibts natürlich auch gleich wieder Regen, das setzt dann noch nett einen oben drauf. Also, wieder drinne gefangen und richtig aggressiv auf der Suche von neuer Musik? We got you covered. In diesem New Music Radar stellen wir euch drei Artists vor, die euch durch dieses melancholische Wochenende führen können.

Los geht’s dieses Mal mit Charlotte OC, einer englischen Sängerin/Songwriterin, welche langsam auch über die Grenzen des Brexit-Landes hinaus Wellen schlägt. Geboren im britischen Blackburn hat die 32-Jährige, die mit richtigem Namen Charlotte Mary O’Connor heißt, bereits im Jahre 2011 ihr Debütalbum veröffentlicht. Angefangen hat sie ihre Karriere aber in ihrem Schlafzimmer als junger Teen mit einer Gitarre, nem Zettel und nem Stift, sowie jeder Menge Ideen. Schnell wurden auch Record Labels auf die Künstlerin aufmerksam, sodass sie bereits früh von Columbia unter Vertrag genommen wurde. Es sollte jedoch noch nicht ganz sein, denn erst Jahre später kam Charlotte in ihrem Musikstil mithilfe eines anderen Musiklabels „an“ und verwöhnt uns jetzt statt mit Pop, mit einem dunkleren Mix aus Electronica, RnB und sogar Soul. Ihre neuste EP „Bad News“ ist erst vor ein paar Tagen erschienen, hat uns jetzt aber schon hooked.

 

Unser zweiter Find des Tages ist ebenfalls aus dem Land der Scones und Fish&Chips. Diesmal geht es nach East London, dessen kreativen Misch-Masch schon so einige Künstler entsprungen sind, und welches u.a. ein Geburtsort des Genre „Grime“ war. Singer, Songwriter und Producer BERWYN ist relativ neu auf dem Musikhorizont. Erst letzten Herbst ist sein Debütalbum „DEMOTAPE/VEGA“ erschienen, welches ihm bei BBC Sound of 2021 direkt an die dritte Stelle katapultiert hat. In Trinidad geboren, bewegte den Künstler eine ernüchternde Jugend dazu, etwas Besseres aus seinem Leben zu machen. Übersetzt haben sich seine Erfahrungen nun in Songs, die vor allem honest und transparent sind. Wenn man sich von jemandem inspirieren lassen sollte, dann bitte von diesem absoluten Talent. Sein zweites Album TAPE 2/FORMALHAUT ist erst gestern erschienen und wir jetzt schon hoch gelobt.

 

Wie immer, last but not least, landen wir diese Woche bei Tom King. Ein vielversprechender Name für einen Künstler, der ebenfalls aus dem Land unsere Lieblingsqueen Lizzie kommt, hat der 19-Jährige bereits letztes Jahr mit seiner Single „No Man’s Land“ viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Aufgewachsen im englischen Surrey, hat Tom bereits früh mit der Musik angefangen, indem er seit seinem achten Lebensjahr im renommierten Chor der Guildford Cathedral gesungen hat. Seinen ersten eigenen Song hat der mittlerweile Uni-Student dann mit 14 geschrieben, gefolgt von einer Liste anderer, die wir hoffentlich auch bald um die Ohren bekommen. Erst vor ein paar Tagen hat der King (passender Nickname?) nun eine neue Single mit dem Titel „Honest“ veröffentlicht. Mit einer Stimme die selbst die härtesten Biker weinen lässt und an Adele und Sam Smith erinnert, legen wir uns nun mit einem Glas (/Flasche) Wein aufs Sofa und lassen uns einlullen.

Header Image: Tom King

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