Wenn ihr genau solche Fashion-Fanatiker seid wie wir, dann habt ihr bestimmt schonmal von dem japanischen Magazin FRUiTS gehört. Im Jahre 1997 von Shoichi Aoki gegründet, hat dieses über zwei Jahrzehnte die japanische Streetstyle-Szene in unverkennbaren Fotografien abgebildet und damit den Rest der Mode-Welt inspiriert. Jedoch wie für viele andere Print-Publikationen, kam es auch für FRUiTS als Print irgendwann zum Ende und das Magazin ist ins Digitale umgezogen. Mittlerweile am besten auf Instagram vertreten, spiegelt FRUiTS auch heute noch die eher unkonventionelle Streetfashion-Szene vor allem Tokio’s Trendbezirks Harajuku wieder.

Auch Designer Marc Jacobs ist seit langem Fan der FRUiTS Culture und hat sich in seiner Liebe zur FRUiTS-eigenen Fotografie mit Gründer und Fotograf des Magazins Shoichi Aoki für das Lookbook seiner neuen Linie zusammengetan. Die polysexuelle Kollektion mit Namen „Heaven“ (wie passend für Tokyo-Liebhaber wie uns selbst) bietet eine subversive Ästhetik durch eine Neuinterpretation des Begriffes Fashion und für wen diese steht. Gender Norms ausm Fenster also! Zusammen mit Fashion-Hijacker und Trendsetter Ava Nirui kreiert, spiegelt die Linie die ultimative Vision des Designers in ausfallenden Stücken, Schnitten und Farben wieder. Marc Jacobs definierte „Heaven“ in einem seiner Instagram-Posts wie folgt:

 

“Heaven draws upon the origins of the Marc Jacobs impulse: subversion, teenage daydreams, alienation nation, queer youth, toxic shock valley girls, candy ravers, apocalypse sugar, psychedelic fantasia, girls who are boys and boys who are girls, those who are neither, negative space, day-glo dystopia, suburban euphoria and the multifaceted characters who have made up the Marc Jacobs universe for the past 30 years.”

 

Zu kaufen gibt es die Klamotten auf Marc Jacobs Webseite. Wer jedoch nur die Fotos sehen will, kriegt von uns unten einen kleinen Vorgeschmack.

 

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